SO 07.04.2019 18 Uhr Erbdrostenhof Salzstraße 38 | Münster

 
»Sonaten«

Volodymyr Lavrynenko Klavier

Ein international ausgewiesener Schubert-Spezialist – u.a. gewann er 2016 den 13. Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund –, verwandelt sich Volodymyr Lavrynenko dennoch viele musikalische Sprachen an. Sein Programm hebt undramatisch-rokokohaft an: leicht, lyrisch, locker die G-Dur-Sonate des 28-jährigen Beethoven, wie „ein Naturbild mit Sonnenschein und Vogelgezwitscher“ kommt sie daher, ihr Scherzo mutet wie „das Spiel tanzender Insekten oder der Flug eines von Grillen gezogenen Feenwagens“ an (Reclams Klaviermusikführer). Ruhe und Frieden, ein wiegender Rhythmus zu Beginn von Hindemiths Sonate, über ein sehr lebhaftes Scherzo und einen Marsch kulminiert sie in einer kraftvollen Doppelfuge, die sich ins Monumentale steigert.

Strahlen, Heiterkeit und Licht, Sanglichkeit, jedoch hintergründig düster oder offenkundig melancholisch gebrochen, bei Schubert. In seiner großen A-Dur Sonate findet man „den ganzen Schubert, seine blühende melodische Schönheit, den Glanz seiner Harmonien, seine Naivität und sein kompositorisches Raffinement, seinen Ernst, seine Gefühlsinnigkeit und seine strahlende Heiterkeit in ein einziges Werk konzentriert“ (Reclams Klavierführer). Volodymyr Lavrynenko schöpft das Äußerste aus, subtil, mit stillem Charisma – zwingend

PROGRAMM
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate G-Dur op. 14 Nr. 2
Paul Hindemith (1895–1963): Sonate Nr. 3 B-Dur
Franz Schubert (1797–1828): Sonate A-Dur D. 959




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